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Kantonsrat legt neuen Richtplan fest.

An seiner Sitzung im Rahmen von 100 Jahre Proporz hat der Kantonsrat am 7. Juli 2017 den Richtplan angepasst. Damit wird der Weg frei, damit die Stadt Winterthur die Erschliessung für Neuhegi/Grüze planen kann.

Dass die Richtplananpassung vom Kantonsrat abgesegnet würde war keine Überraschung. Dass ein neues Stadtzentrum (Neuhegi/Grüze wird in der Raumplanung als Zentrumsgebiet betrachtet) auch eine geeignete Erschliessung haben sollte, war unbestritten.

Umstrittene Varianten im Norden

Umstritten war die Streckenführung im Norden. Hier gibt es zwei Varianten. Die erste Variante führt in der Höhe des Hangars des Segelflugplatz über eine Brücke auf die andere Seite der Gleise. Die andere Variante führt der Bahn entlang über Wiesendanger Gemeindegebiet.

Während sich Wiesendangen für eine Lösung stark macht, welche ausschliesslich über Winterthurer Boden führt, wollte die Stadt Winterthur die zweite Variante als Reserve Variante im Richtplan haben. So kann man auf eine Alternative zurückgreifen, wenn sich die erste Variante in der Planung als nicht realisierbar herausstellt.

Schlussendlich hat sich das Lobbing der Stadt knapp durchgesetzt. Der neue Richtplan sieht nun beide Varianten vor.

Mit dem neuen Richtplan ist jetzt die Voraussetzung gegeben, dass die Stadt Winterthur die Erschliessung projektieren kann. Dazu wird voraussichtlich der Gemeinderat über einen Projektierungskredit beschliessen müssen. Obwohl die Projektierungskosten vollumfänglich vom Kanton übernommen werden, ist nicht auszuschliessen, dass für den Projektierungsstart auch eine Volksabstimmung nötig wird.