Wie weiter mit der IG?

Die wenigen anwesenden Vereinsmitglieder bestätigten einmal mehr, dass die Zentrumserschliessung Neuhegi-Grüze aktuell keine grosse Priorität bei der Stadt beweist.

Covid bedingt musste die GV des Vereines verschoben werden und fand am 11. September statt. Der Präsident erläuterte den Mitgliedern, dass sich die IG Gedanken macht, ob sie nicht aufgelöst werden solle. Diesen Entscheid wollte der Vorstand aber nicht machen, ohne vorher mit der Stadt gesprochen zu haben.

Die Beziehungen zum Baudepartement sind nach wie vor gut und so arrangierte Stadträtin Christa Meier ein Treffen mit Geert Delle Karth. Gert Delle Karth ist zuständiger Projektleiter bei der Stadt. Er hat in einem persönlichen Treffen Röbi Müller und Bert Hofmänner informiert, dass die Stadt nächstes Jahr dem Gemeinderat den Kredit für eine vertiefte Vorstudie beantragen will.

Diese soll mit begrenztem Mitteleinsatz die Machbarkeit und detailliertere Linienführung der Erschliessung ausarbeiten. Die Überlegung ist wohl, dass nicht zuviele Steuergelder in ein Projekt investiert werden, welches vom Volk abgeleht wird. Darum will man mit möglichst wenigen Mitteln eine gute Entscheidungsgrundlage ausarbeiten.

Der Vorstand der IG hat beschlossen, den Gemeinderatsentscheid abzuwarten. Sollte der Gemeinderat die Mittel nicht sprechen und eine Umsetzung der Erschliessung weiter verzögert werden, will der Vorstand sich Gedanken über die Auflösung der IG machen.

Wenn die Vorprojektierung kommt, wollen wir die guten Beziehungen zur Stadt weiterhin nutzen und die Anliegen der Bevölkerung weiterhin einbringen, um sicherzustellen, dass die Erschliessung Quartier verträglich erfolgt.