Stadt plant vertiefte Vorstudie

Bis 2024 will die Stadt mit einer vertieften Vorstudie die technische Machbarkeit der Erschliessung Neuhegi/Grüze klären. Danach sollen im Rahmen des 5. Agglomerationsprogrammes Bundesgelder für die Umsetzung beantragt werden.

In den nächsten zwei Jahren plant die Stadt mit einer vertieften Vorstudie besonders die fachliche Machbarkeit des Projektes genauer zu klären. Man habe intern festgestellt, dass zwar viele Diskussionen geführt wurden, dass dabei aber die Verkehrssituation und die verschiedenen Interessensgruppen im Vordergrund gestanden seien. Es gäbe deshalb viele technischen Herausforderungen bei der heute gewählten Linienführung, für welche die technische Machbarkeit noch nicht geklärt sei.

Die vertiefte Vorstudie soll durch ein externes Ingenieurbüro erstellt werden. Sie soll aufzuzeigen, wie die Erschliessung innerhalb des festgelegten Korridors technisch umgesetzt werden kann. Ziel ist es, dass nach dieser Vorstudie eine genaue Vorstellung der Linienführung vorliegt und auch eine verlässliche Angabe zu den Kosten gemacht werden kann.

Danach sollen im Rahmen des 5. Aglomerationsprogramm des Bundes Gelder beantragt werden. Denn ohne Bundesgelder sieht die Stadt kaum eine Umsetzungschance. Dieses Programm wird Ende 2024 ausgeschrieben.

Während der Vorstudie stünden zwar die technischen Aspekte im Vordergrund. Trotzdem plant die Stadt einen "Echoraum". Die Stadt freut sich, dass auch die IG für den Echoraum zur Verfügung steht.

Die IG setzt sich dafür ein, dass die Erschliessung Quartier verträglich geplant wird. Dabei achten wir besonders auf folgende Punkte:

  • Schulweg Sicherheit
  • Erreichbarkeit des Bahnhofes
  • Erhalt der Qualität des Naherholungsgebietes Hegmatten

Die vertiefte Vorstudie wird unter der Regie der Stadt erstellt werden. Danach soll das Projekt für die Projektierung und die Umsetzung an den Kanton übergeben werden.