Bund stuft Erschliessungslösung zurück

Weil das Projekt in den letzten Jahren kaum Fortschritte gemacht hat, stuft der Bund die Erschliessungslösung Neuhegi/Grüze im dritten Agglomerationsprogramm zurück.

Bisher hat der Bund die Zentrumserschliessung Neuhegi/Grüze im dritten Agglomerationsprogramm mit B eingestufft. Diese Einstuffung korrigiert der Bund jetzt auf C hinunter. Der Grund ist, dass das Projekt kaum Fortschritte macht. In der Begründung des Bundes heisst es:

Die Massnahme erreicht aufgrund der fehlenden Konkretisierung der flankierenden Massnahmen (insb. Frauenfelder- und Seenerstrasse zur Verbesserung von ÖV und LV) nicht den erforderlichen Reifegrad. Die flankierenden Massnahmen, die Zentrumserschliessung Neuhegi-Grüze wie auch der Knotenumbau Ohrbühl sind als Gesamtprojekt zu konkretisieren und mit der Regionalen Verkehrssteuerung abzustimmen. Die eingegebene Variante erreicht aufgrund sehr hoher Kosten zudem noch kein genügendes Kosten-Nutzen-Verhältnis im schweizerischen Quervergle ich der Entlastungsstrassen. Mögliche Konflikte mit Gewässerräumen.

Das Agglomerationsprogramm ist deshalb wichtig, weil es eine Kostenbeteiligung des Bundes sicherstellt.

Wenn die Winterthurer Politik weiterhin nur halbherzig die Erschliessungslösung verfolgt, risikiert die Stadt, dass der Bund seine finanzielle Unterstützung zurück zieht. Es wäre darum dringend nötig, dass der Stadtrat das Projekt weiter voranbringt.