Auf dem Weg zur Optimal-Lösung

Nach dem Abschluss des Planungsverfahrens scheint ein Tunnel nicht mehr unmöglich. Allerdings braucht es dazu die Einigkeit, damit der Kanton überzeugt werden kann.

Das kooperative Planungsverfahren wird von allen Beteiligten als grosser Erfolg bezeichnet. Obwohl die Positionen anfänglich weit auseinander lagen, pflegten alle Workshop Beteiligten von Anfang an einen fairen und konstruktiven Dialog.

Sämtliche Workshop-Beteiligten (Anwohnende, Industrie, Wiesendangen…) unterstützen Variante 2a. Problematisch an dieser Variante ist jedoch, dass die Verkehrsexperten der Stadt Zweifel haben, ob diese auch ein Verkehrswachstum verkraften könnte, wenn dieses stärker als prognostiziert ausfällt. Ebenfalls sehen Vertreter des Kantons bei dieser Variante zu wenig „Netzwirkung“ mit dem bestehenden kantonalen Strassennetz.

Aus diesem Grund favorisieren die Verkehrsexperten der Stadt die Variante 6u. Vertreter von Industrie und Anwohnern schliessen eine solche Variante nicht kategorisch aus, fordern aber noch Detailverbesserungen. Die IG Erschliessung Hegi fordert besonders, dass das Tunnelportal nicht im Naherholungsgebiet liegt, sondern hinter den Sportplätzen.

Das kooperative Planungsverfahren der Stadt hat bewiesen, dass die konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten gut funktioniert. Darum stehen die Chancen sehr gut, dass auf Basis der Variante 2a oder 6u eine optimale Lösung gefunden werden kann.

Unser Wille ist deshalb gross, eine gemeinsame Lösung zu finden, um beim Kanton die erforderlichen Finanzen zu erhalten.  Dies ist umso wichtiger, als es keine gute und günstige Lösung gibt. Keine Lösung würde aber bedeuten, dass die Entwicklungspotentiale von Neuhegi/Grüze gefährdet sind.

Ob die Entwicklungspotentiale in Neuhegi/Grüze genutzt werden können, erachten wir als einen der wichtigsten Faktoren für das zukünftige Wohlergehen unserer Stadt. Wir setzen uns darum zusammen mit dem Stadtrat und den zuständigen Behörden für die Findung der optimalsten Lösung ein!